SOZIAL PLANUNG FOKUS 20232 FOKUS 2023 Sie können das Planungsdossier auch im digitalen Format auf Ihrem iPad oder Android Tablet nutzen. Dort finden Sie noch weiterführende Informationen zur Integrierten Sozialplanung. Die App FOKUS PI ist im App Store und bei Google Play zum Download erhältlich. Kreis Pinneberg Fachbereich Familie, Teilhabe und Soziales Stabsstelle Sozialplanung und Steuerung Kurt-Wagener-Straße 11 25337 Elmshorn www.kreis-pinneberg.de/sozialplanung Ansprechpersonen: Katja de Jong Jugendhilfe- und Sozialplanerin T 04121 4502-3394 E k.dejong@kreis-pinneberg.de Christoph Kennerknecht Sozialplaner T 04121 4502-3393 E c.kennerknecht@kreis-pinneberg.de Haiko Schönfeld Leiter Sozialplanung und Steuerung T 04121 4502-3473 E h.schoenfeld@kreis-pinneberg.de3 Vorwort4 Sozialpolitische Zielvorschläge 6 Aktuell größte Herausforderungen in der Sozialpolitik 10 Sozioökonomische Kontextinformationen 13Demographie & Finanzen in der App FOKUS PI Sozialpolitische Handlungsfelder 14 20 24 30 36 42 48 52 56 60 64 Infrastruktur sozialer Angebote Mobilität Gesundheit Wohnen Bildung Integration Inklusion Ärztliche Versorgung und Pflege Arbeit Armut Leben und Freizeit Handlungsempfehlungen70Bisherige & aktuelle Empfehlungen in der App FOKUS PI Netzwerk Sozialplanung72 INHALTSVERZEICHNIS4 FOKUS 2023VORWORT VORWORT Wir freuen uns, Ihnen auch in diesem Jahr den aktuel- len Fokusbericht der Integrierten Sozialplanung im Kreis Pinneberg präsentieren zu können. Er ermöglicht Ihnen eine Bestandsaufnahme der sozialen Lage und informiert über aktuelle Entwicklungen in relevanten Themenfeldern. Trotz des Abklingens der Corona-Pandemie waren die ver- gangenen Monate weiterhin von vielfältigen und durchaus großen Herausforderungen geprägt, die wir als sozial- politische Akteure gemeinsam zu bewältigen haben. Ins- besondere sei hier die als Folge des Ukraine-Krieges ein- getretene Energiekrise genannt. Diese hat bewirkt, dass für die Kreisverwaltung Pinneberg einzelne sozialpolitisch relevante Bereiche im Falle eines Versorgungszusammen- bruchs, z.B. durch großflächigen Stromausfall oder Cyber- Angriffe, als kritische Infrastruktur eingestuft werden und ihre Funktionsfähigkeit somit auch in Planungsprozessen besonders zu schützen ist. Insgesamt ist die Absicherung und der Erhalt der sozialen Infrastruktur als wichtige Säule des gesellschaftlichen Miteinanders unverzichtbar. Ungeachtet dieser komplexen und zunehmenden Heraus- forderungen haben die Fokusgruppen bzw. ergänzenden Arbeitsstrukturen in diesem Jahr insgesamt sieben Hand- lungsempfehlungen als Impulse und Anregungen zum poli- tischen Diskurs erarbeitet. In einer sich schneller verändernden Welt gilt es auch, immer wieder flexibel und aktuell entsprechende Probleme und Thematiken einzuordnen. Die Fokusgruppen und das Netzwerk der Sozialplanung haben in diesem Jahr zusätz- lich eine Einschätzung zu den bedeutendsten Themen der Sozialpolitik abgegeben. Im diesjährigen Sonderkapitel „Aktuell größte Herausforderungen in der Sozialpolitik“ werden – neben der Energiekrise – drei weitere als zen- tral identifizierte Themen, die sich bereits konkret auf den Lebensalltag der Menschen im Kreis auswirken, näher beschrieben und mögliche Lösungsansätze benannt. Auch das Netzwerk der Sozialplanung hat sich in den letzten zwölf Monaten wieder weiterentwickelt. Im Hand- lungsfeld Gesundheit wird künftig die Kommunale Gesund- heitskonferenz als zentrales Koordinationsgremium eta- bliert und vielfältige Themen mit unterschiedlichsten Beteiligten aus dem Gesundheitssektor bearbeiten. Im Handlungsfeld Integration hat sich die Fokusgruppe Integration neu konstituiert. Wir arbeiten kontinuierlich daran, unsere Planungsprozesse agil zu gestalten und bei Bedarf anzupassen. Im vergangenen Jahr konnten noch weitere Meilensteine im Prozess umgesetzt werden. Nach der Evaluation des in den letzten Jahren aufgebauten Sozialplanungssystems im ersten Halbjahr fand Ende August die zweite Sozial- planungskonferenz zum persönlichen Austausch und zur Neujustierung der sozialpolitischen Handlungsfelder statt. Mit über 100 Beteiligten wurden vielfältige Themen besprochen und Erfahrungen ausgetauscht. Beide partizi- pativen Prozesse haben sehr viele wertvolle Hinweise und Anregungen für eine Weiterentwicklung des Systems der Integrierten Sozialplanung ergeben, das insgesamt bereits als sehr funktional bewertet wird. Die Ergebnisse haben wir in zwei Vorlagen zu den sozialpolitischen Handlungsfeldern und zur Verbesserung des Systems zusammengefasst. Diese werden bereits in den politischen Gremien diskutiert und um neue Empfehlungen der Steuerungsgruppe Sozial- planung ergänzt. Für Ihr hohes Engagement und Ihre förderlichen Impulse möchten wir allen Kooperationspartnern und Beteiligten ausdrücklich einen großen Dank aussprechen. Ohne Sie wären die Erfolge und Ergebnisse der Sozialplanung im Kreis Pinneberg nicht möglich. Auch den neuen Mitgliedern in der Kreispolitik werden wir im Herbst das System der Integrierten Sozialplanung vorstellen und hoffen dann weiterhin auf einen lebendigen sozialpolitischen Aus- tausch, um die Lebensverhältnisse der Menschen im Kreis nachhaltig positiv zu beeinflussen. Nun wünschen wie Ihnen viel Freude beim Lesen des Fokusberichts 2023, der auch gestalterisch ein paar Neuerungen bereithält – so finden Sie die aktuellen und die Handlungsempfehlungen vergangener Jahre in einer neuen übersichtlichen Struktur in unserer App FOKUS PI. Hiermit hoffen wir Ihnen die Informationen noch besser zugänglich zu machen. Sie dürfen gespannt sein und wir freuen uns auf Ihr Feedback! Heiko Willmann56 FOKUS 2023SOZIALPOLITISCHE ZIELVORSCHLÄGE 2023 SOZIALPOLITISCHE ZIELVORSCHLÄGE 2023 Für den diesjährigen Fokusbericht wurden erneut diverse Datenquellen ausgewertet. Dazu zählen ins- besondere sozioökonomische Informationen, die Hinweise und Empfehlungen der Fokusgruppen und der Steuerungsgruppe im Netzwerk Sozialplanung sowie die Diskussionen sozialpolitischer Themen in den politischen Gremien des Kreises. Als Ergebnis der aus dieser Analyse gewonnenen Informationen und Erkenntnisse und in Abstimmung mit der Steuerungsgruppe Sozialplanung wird emp- fohlen, die zukünftige Sozialpolitik maßgeblich an den nachfolgend beschriebenen sozialpolitischen Zielvorschlägen zu orientieren. Die Auflistung beinhaltet neben einem neuen Zielvorschlag „Kriti- sche Soziale Infrastruktur absichern“ weitgehend die Zielvorschläge aus den Vorjahren, die auch zukünftig relevant sein werden, da sie eher langfristig aus- gerichtet sind. Weitere Impulse für Diskurse in den politischen Gremien bieten die im vergangenen Jahr erarbeiteten Handlungsempfehlungen, die sich größtenteils ebenfalls an den in diesem Kapi- tel dargestellten sozialpolitischen Zielvorschlägen orientieren.7 Kritische Soziale Infrastruktur absichern Im Sektor Staat und Verwaltung werden für die Kreis- verwaltung Pinneberg einzelne sozialpolitisch relevante Bereiche identifiziert, die im Falle eines Versorgungs- zusammenbruchs durch ein Blackout-Szenario (groß- flächiger Stromausfall) oder anderer vergleichbarer Ereig- nisse (Cyber-Angriff) als kritische Infrastruktur betrachtet werden können. Ihre Funktionsfähigkeit ist für die Gesell- schaft notwendig, weshalb sie besonders zu schützen sind. Neben der Auszahlung von Sozialleistungen betrifft dies zum Beispiel auch Inobhutnahmen durch das Jugend- amt oder beauftragte Dritte. Wenn der Strom flächen- deckend und langanhaltend ausfällt, sind auch weitere Einrichtungen der sozialen Infrastruktur wie z.B. Kranken- häuser, Kindertageseinrichtungen oder Schulen betroffen. Hier gilt es, die für den Krisenfall notwendigen internen Ressourcen, wie z.B. Räume oder Fahrzeuge, zuverlässig zu planen, damit sie im Bedarfsfall zur Verfügung stehen. Zudem haben die Erfahrungen der Pandemie gezeigt, dass Anbieter sozialer Dienstleistungen nach den Sozialgesetz- büchern SGB VIII, IX und XII im Krisenfall vorübergehend finanzielle Unterstützung zur Sicherung ihrer Angebote bzw. Existenz benötigen. Auch eine entsprechende Ver- sorgung mit materiellen Ressourcen im Katastrophenfall, gerade von stationären Anbietern, ist zu berücksichtigen. Dies kann im Rahmen der künftigen Pandemie- bzw. Katastrophenschutzplanung mit einbezogen werden. Die aktuelle durch den Ukrainekrieg ausgelöste Energie- krise hat spürbare Auswirkungen auf die Angebotskosten sozialer Dienstleistungen, denn steigende Energie- und Personalkosten führen zu höheren Entgelten und Stunden- sätzen von Anbietern. Fachkräftegewinnung und -bindung nachhaltig betreiben Eine ausreichende Anzahl von Fachkräften spielt eine immer wichtigere Rolle zur Aufrechterhaltung der Infrastruktur sozialer Angebote. Der demographische Wandel verstärkt die damit verbundenen Herausforderungen. Es besteht ein Spannungsfeld zwischen nur begrenzt vorhandenem aus- gebildetem Personal und zunehmenden Bedarfen in der sozialen Daseinsvorsoge, vor allem in wichtigen Bereichen der Sozialen Arbeit wie Bildung, Gesundheit oder Pflege. Die Folge sind Überlastungssituationen und eine Verringerung der Dienstleistungsqualität, die eine bedarfsgerechte soziale Infrastruktur gefährden. Die bisherigen Aktivitäten und eingesetzten Ressourcen zur Bekämpfung des Fach- kräftemangels müssen weiter ausgebaut und konzeptionell gebündelt werden, um eine nachhaltige Verbesserung der Situation im Kreis zu erzielen. Dabei sind auch Aspekte wie Mobilitäts- und Kinderbetreuungsangebote mit ein- zubeziehen. Eine höhere Attraktivität der sozialen Berufe und eine Vermeidung von Abwanderungen in andere Berufe kann nur durch intensive Kooperation mit den relevanten Akteuren, wie z.B. den freien Trägern, der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter erreicht werden. Sozialverträgliches Wohnen gewährleisten Aktuell hemmen steigende Zinsen und Baukosten den Neu- bau von Wohnraum. Daraus resultierend sind seit langem erstmals sinkende Preise für den Erwerb von Bestands- bauten zu verzeichnen. Dazu trägt auch der verhältnis- mäßig alte Bestand im Kreis bei, der vielfach nicht den aktuellen energetischen Anforderungen entspricht. Bei den Mietpreisen und dem Kauf von Neubauten ist noch mit Kostenanstiegen zu rechnen. Auch die Wohnnebenkosten erhöhen sich weiter und eine geringe Leerstandsquote trägt zu einer Verschärfung der angespannten Situation auf dem Mietmarkt im Kreis bei. Um Transferaufwendungen für sozial schwächere Bevölkerungsgruppen zu begrenzen müssen der Kreis und die Kommunen ihre gemeinsamen Anstrengungen ausweiten, um durch gezieltere Planung neue Flächen und zusätzlichen Wohnraum mit sozial aus- gewogener Durchmischung zu generieren, Hürden auf dem Wohnungsmarkt für benachteiligte Gruppen abzubauen und den Bereich der sozialen Wohnraumförderung zu verstärken. Weiter ist daraufhin zu wirken, dass für benachteiligte Ziel- gruppen eine optimale Vermittlung und Unterstützung bei der Versorgung mit Wohnangeboten erfolgt. Auch Aspekte der Geschlechtergerechtigkeit, z.B. von alleinerziehenden Frauen, sind hierbei zu berücksichtigen. ÖPNV zukunftsorientiert gestalten Aufgrund der weiter zunehmenden Bevölkerung und damit einhergehenden hohen Pendlerströmen bleibt ein bedarfsgerecht und leistungsfähig ausgestalteter ÖPNV im Kreis Pinneberg weiter ein relevanter Faktor für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung. Arbeitsorte und soziale Angebote müssen auch in entlegeneren Gebieten des Kreises gut erreicht werden können. Die Attraktivi- tät und Nutzung des ÖPNV konnte durch verschiedene Maßnahmen zur finanziellen Entlastung, zuletzt durch die Einführung des Deutschland-Tickets, merklich gesteigert werden. Hierdurch erhöhen sich auch die Teilhabechancen 8 FOKUS 2023SOZIALPOLITISCHE ZIELVORSCHLÄGE 2023 für alle Bevölkerungsgruppen. Das Angebot ist im Hinblick auf seine inklusive Ausgestaltung noch zu optimieren und integrierte innovative Konzepte, z.B. zur Verknüpfung ver- schiedener Verkehrsmittel oder für eine nachhaltigere Fort- bewegung, müssen weiter entwickelt und erprobt werden. Dabei ist auch die erforderliche Ladeinfrastruktur für den Ausbau von E-Mobilität und alternative Antriebe im Blick zu behalten. Gesundheitliche Versorgungsstrukturen auf neue Anforderungen ausrichten Neben der geplanten Krankenhausreform des Bundes und mit der Entscheidung für die Errichtung eines Zentral- krankenhauses im Kreis Pinneberg besteht die Chance, die künftige gesundheitliche Infrastruktur neu zu gestalten und damit die medizinische Versorgung der Bevölkerung ins- gesamt zu verbessern. Als ein wesentlicher Faktor dabei ist der demographische Wandel mit zu berücksichtigen. Gemeinsam mit der Lenkungsgruppe, die thematische Arbeitsschwerpunkte setzt, wird die Kommunale Gesund- heitskonferenz die Bedarfe der einzelnen Bevölkerungs- gruppen und die Problemfelder in der medizinischen und pflegerischen ambulanten Versorgung ausführlich ana- lysieren und Vorschläge zur fließenden Gestaltung der Übergänge zwischen den einzelnen Sektoren entwickeln. Auch weitere Aspekte wie lebenslagenorientierte Gesund- heitsförderung und Prävention mit einem Fokus auf vul- nerable Gruppen werden mit in den Blick genommen. Die erforderlichen Datengrundlagen stellt die neu eingerichtete Gesundheitsfachplanung zur Verfügung. Die Impulse aus dem in diesem Jahr erstmals veröffentlichten Gesundheits- bericht des Kreises sind in die Planung zu integrieren. Digitalisierung zur Förderung des Gemeinwohls einsetzen Die digitale Transformation eröffnet neue Zugänge und Lösungen in Bezug auf diverse soziale Fragestellungen. Gemeinsam mit der Zivilgesellschaft können intelligente digitale Angebote für den Kreis Pinneberg entwickelt wer- den. Dies setzt jedoch den Aufbau eines gewissen Maßes an digitalen Kompetenzen im Umgang mit den anzu- wendenden Medien voraus. Im sozialen Kontext haben sich – z.B. in der Beratung – hybride Angebotsformen teilweise etabliert. Bei der Umsetzung von Digitalisierungsprozessen werden die Anbieter sozialer Dienstleistungen vom Kreis seit diesem Jahr finanziell unterstützt. Die Ergebnisse der dadurch bedingten möglichen Veränderungen in der Angebotslandschaft bleiben zunächst abzuwarten und sind anschließend zu bewerten. Für die Ermittlung künftiger Bedarfe zur medizinischen Versorgung der Bevölkerung sind auch digitale Lösungen einzusetzen. Bereits jetzt sind jedoch auch Grenzen der Digitalisie- rung erkennbar. Die Interpretation von bestimmten Sachverhalten und Situationen oder das physische Mit- einander von Menschen und die daraus resultierenden dynamischen Prozesse, z.B. in Gruppenangeboten, kön- nen nicht vollständig durch digitale Formate ersetzt werden. Digitalisierungspotentiale sollten da, wo es sinnvoll ist, ausgeschöpft und zur Förderung von Selbst- bestimmung und Teilhabe eingesetzt werden. Auch der Einsatz Künstlicher Intelligenz kann z.B. durch Chat- Dienste zur Bearbeitung von Standardanfragen dazu beitragen, Ressourcen für die Behandlung komplexerer Themen zu schaffen. Zahlreiche innovative soziale Pro- jekte und Tools bieten bereits gute Ansätze zur besseren Versorgung, z.B. im Bereich der Pflegerobotik oder beim Einsatz von Virtual Reality (VR) zur Unterstützung von Menschen mit Behinderung. Ebenso sind auch Elemente der digitalen Teilhabe, z.B. das Streaming von politischen Sitzungen, zu verstärken. Soziale Lebenswelten schaffen Zur sozialen Lage im Kreis liegen durch das Sozial- monitoring bereits regional differenzierte Daten vor. Zur bedarfsgerechten Angebotsplanung und -entwicklung wer- den teilweise noch kleinräumigere Informationen – z.B. zur Bevölkerungsstruktur – benötigt, über die die Kommunen verfügen. Um die Lebenswelt der Menschen vor Ort positiv zu beeinflussen, muss die Infrastruktur sozialer Angebote in interkommunaler Kooperation gestaltet werden. Dabei sind auch die gesetzlichen Regelungen des KJSG zur ver- stärkten Partizipation von Kindern und Jugendlichen zu berücksichtigen. An der Bedarfsanalyse der kommunalen Offenen Kinder- und Jugendarbeit im Kreis wird die Ziel- gruppe in Form einer Befragung beteiligt. Die Betrachtung dezentraler Strukturen und Angebote und damit auch der Begriff „Sozialraum“ gewinnt wieder mehr an Bedeutung. Sozialraumorientierung bildet einen Rahmen für ver- schiedene methodische Ansätze und den wechselnden Bedarfen entsprechende Hilfeformen. Diesen Rahmen gilt es für die Region Kreis Pinneberg im Hinblick auf Professio- nalität, Qualität, Wirkung, Organisation, Planung, Prozesse und Finanzierungsmöglichkeiten gemeinsam mit allen Akteuren der Sozialpolitik auszugestalten.9Next >