ZIELKOMPASS 2019 Soziales, Jugend, Schule und Gesundheit DATENKONZEPT - 2 - Inhaltsverzeichnis Datenkonzept der Sozialplanung im Kreis Pinneberg ......................................................................................... 3 Demographie und Grunddaten ............................................................................................................................ 9 Finanzdaten ....................................................................................................................................................... 11 Infrastruktur sozialer Angebote .......................................................................................................................... 13 Mobilität ............................................................................................................................................................. 15 Gesundheit ........................................................................................................................................................ 16 Wohnen ............................................................................................................................................................. 18 Bildung ............................................................................................................................................................... 20 Integration .......................................................................................................................................................... 23 Inklusion ............................................................................................................................................................. 25 Ärztliche Versorgung und Pflege ....................................................................................................................... 27 Arbeit ................................................................................................................................................................. 29 Armut ................................................................................................................................................................. 31 Leben und Freizeit ............................................................................................................................................. 34 Stand: September 2019 Ansprechpartner Christoph Kennerknecht Fachbereich Soziales, Jugend, Schule und Gesundheit Stabsstelle Sozialplanung und Steuerung Kreis Pinneberg Kurt-Wagener-Straße 11 25337 Elmshorn T 04121 / 4502 3393 F 04121 / 4502 9 3393 E c.kennerknecht@kreis-pinneberg.de I www.kreis-pinneberg.de/sozialplanung DATENKONZEPT -3 - Datenkonzept der Sozialplanung im Kreis Pinneberg Daten sind die wichtigste Währung der Sozialplanung. Ohne Daten werden Entscheidungen in der Sozialpoli- tik auf der Basis von gefühlten Bedarfen, Vorannahmen und Planungen außerhalb objektiver Maßstäbe getrof- fen. Eine effektive Steuerung nachhaltiger kommunaler Sozialpolitik ist ohne diese Informationen nur schwer möglich (vgl. KGSt 2016). Daten sollen Information liefern und Anhaltspunkte geben über: • Entwicklungsprozesse und deren Verlauf • noch ungenutzte Potentiale • soziale Benachteiligung und deren Vermeidung • sozialen Wohlstand und seine Herstellung bzw. seinen Erhalt durch Ausgleich sowie • Entwicklungen zwischen unterschiedlichen Regionen. Allerdings bilden Daten allein die soziale Lage nie vollständig ab. Daher sieht die Sozialplanung im Kreis Pin- neberg den kontinuierlichen Abgleich von Zahlen, Daten und Fakten mit den Erkenntnissen aus den partizipa- tiven Prozessen vor. Hiermit wird sichergestellt, dass die Daten durch das Fachwissen der Expert*innen noch angereichert werden, um ein umfassenderes Bild zu erhalten. Im „Handbuch Sozialplanung“ sind im Kapitel 5.5. Sozialmonitoring bereits die zentralen Rahmenbedingungen und strategischen Anforderungen an ein Datenkonzept formuliert (vgl. Kreis Pinneberg 2017). In den letzten Jahren wurde auf dieser Basis eine Reihe von operativen Schritten vollzogen. Hierzu zählt insbesondere die Bildung kommunaler Betrachtungsräume, die als Grundlage für die grafische Darstellung von Informationen und Auswertungen dienen. Dieses Datenkonzept versteht sich dabei im Sinne des agilen Managements der Sozialplanung als ein dynamisches Format, welches in den nächsten Jahren noch weiterentwickelt wird. Es sichert damit die Qualität und definiert die Standards in der Datenerfassung und –auswertung, analog den erarbeiteten „Grundsätzen für die Arbeit von Fokusgruppen“ als Orientierung für die partizipativen Prozesse. Ein Datenkonzept im Sinne einer integrierten Sozialplanung muss drei Aspekte berücksichtigen: • eine technische Lösung für die Datenerfassung und -auswertung • eine Festlegung der kleinräumigen Strukturen, für die Daten erhoben werden sowie • eine Beschreibung der zentralen Indikatoren für die Erfassung demografischer Faktoren, der finanziel- len Entwicklung im Sozialbereich sowie der sozialpolitischen Handlungsfelder. Diese drei Elemente werden nun im Folgenden näher beschrieben. Danach erfolgt noch eine Übersicht über die Produkte der Sozialplanung, in denen die Daten veröffentlicht werden. DATENKONZEPT -4 - Neben dem Datenkonzept werden noch „Steuerungsindikatoren der Sozialpolitik“ herausgegeben, welche eine Kurzübersicht über die steuerungsrelevanten Daten ermöglichen. Technische Umsetzung Im Rahmen der technischen Umsetzung des Sozialmonitoring wurde auf das schon vorhandene Business Intelligence (BI) Modul board zurückgegriffen, welches bereits seit mehreren Jahren hauptsächlich im Bereich Finanzen und Controlling eingesetzt wird. In Zusammenarbeit mit dem Fachdienst Controlling und Finanzen ist das BI-Modul zu einer Sozialplanungssoftware für die Datenerhebung und -auswertung weiterentwickelt wor- den. Daten aus den Fachprogrammen der Facheinheiten, wie z.B. aus dem Fachdienst Soziales oder aus dem Jugendamt, werden über Schnittstellen automatisch eingelesen und nutzbar gemacht. Auch andere Daten, die nicht in Fachprogrammen aber in tabellarischer Form vorliegen, wie z.B. die Ergebnisse der Schuleingangsun- tersuchungen aus dem Fachdienst Gesundheit, können entsprechend genutzt werden. Schnittstellen können auch zu weiteren Fachprogrammen, wie z.B. dem Verfahren zur Kindertagesstättenbedarfsplanung, herge- stellt werden. Ebenso können Daten von externen Partnern, wie z.B. der Agentur für Arbeit oder dem Statisti- schen Landesamt, und natürlich auch Daten der kreisangehörigen Kommunen eingespeist werden. Sämtliche Daten sind anonymisiert und liegen i.d.R. georeferenziert vor, d.h. sie beinhalten die Information, an welchem Ort eine Leistung angeboten wird bzw. in welchem Ort ein Leistungsberichtigter wohnt. Die Verknüpfung dieser Informationen aus den verschiedenen Quellen ermöglicht es, ein umfassenderes Bild über die soziale Lage der Menschen im Kreis Pinneberg entstehen zu lassen. Die Berichterstattung kann da- bei auf unterschiedlichen kleinräumigen Ebenen stattfinden, die im nächsten Kapitel beschrieben sind. Kleinräumige Ebenen der Datenerfassung und –auswertung Kleinräumigere Informationen ermöglichen ein differenzierteres Bild über die durchaus unterschiedliche sozia- le Lage in den einzelnen Kommunen; einzelne Entwicklungen im Kreis Pinneberg können dabei von Entwick- lungen auf Landes- und Bundesebene abweichen. Angelehnt an das Kapitel 5.5.3 Aufbau und Ebenen des Sozialmonitoring im Handbuch Sozialplanung (vgl. Kreis Pinneberg 2017) werden die Ebenen im vorliegenden Datenkonzept nun konkretisiert. Insgesamt lassen sich die folgenden Ebenen der Datenerfassung differenzieren: • das Kreisgebiet • die Kommunalen Betrachtungsräume • die Quartiere und • die KommunenDATENKONZEPT -5 - Kreisgebiet Das administrative Kreisgebiet mit mehr als 314.000 Einwohner*innen (Stand 31.12.2017) stellt die oberste Ebene der Sozialberichterstattung dar. Daten müssen zumindest auf dieser aggregierten Ebene verfügbar sein, um für das Sozialmonitoring nutzbar zu sein. Alle verwendeten Indikatoren auf Kreisebene ermöglichen i.d.R. einen Vergleich mit anderen Gebietskörperschaften wie anderen Kreisen, dem Land Schleswig-Holstein oder dem Bundesgebiet. Die Indikatoren geben eine Einschätzung inwieweit Besonderheiten im Kreis Pinne- berg bei den Handlungsfeldern oder der demographischen Entwicklung vorliegen, ob bestimmte Werte auffal- lend vom Bundes- oder Landesschnitt abweichen und welche Handlungsfelder im Kreisgebiet eine erhöhte Aufmerksamkeit und Maßnahmen erfordern. Kommunale Betrachtungsräume Im Planungsdossier „Sozialplanung Fokus 2018“ sind die Kommunalen Betrachtungsräume erstmals entwi- ckelt und vorgestellt worden, sie bilden die erste Stufe unterhalb des Kreisgebietes. Ihre Zuordnung erfolgte auf Grundlage einer bereits für den Kreis Pinneberg vorliegenden wissenschaftlichen Verflechtungsanalyse in Zusammenarbeit mit dem Raumplanungs- und Geographieexperten des Teams Regionalplanung und Europa. Weiterhin sind besondere geographische Gegebenheiten, wie z.B. die natürliche Trennung von Siedlungsge- bieten durch einen Fluss oder die Form des jeweiligen Siedlungskörpers, berücksichtigt worden. In den kom- munalen Betrachtungsräumen leben etwa zwischen 12.800 und 114.100 Einwohner*innen, auf Helgoland leben etwa 1.250 Menschen (Stand: 31.12.2017). Die konzipierten kommunalen Betrachtungsräume verstehen sich als statistische Bezirke, die sich an den administrativen Grenzen orientieren. Sie sind damit nicht mit individuellen Sozialräumen der Menschen im Kreis gleichzusetzen, die auch jenseits von administrativen Grenzen agieren, indem sie z.B. auch die soziale Infrastruktur außerhalb des Kreisgebietes nutzen. Möglichst viele Daten sollen auf Ebene der kommunalen Betrachtungsräume vorliegen, da sie die zentrale Ebene der Auswertungen und der Sozialberichterstattung darstellt. Für die Sozialplanung sind im Kreis Pinne- berg insgesamt sieben kommunale Betrachtungsräume identifiziert worden: Wedel, Pinneberg, Elmshorn, Uetersen/Tornesch, Barmstedt, Quickborn und Helgoland. Bis auf Helgoland - aufgrund seiner besonderen Lage als Hochseeinsel - zeichnen sich alle kommunalen Betrachtungsräume als eine Zusammenfassung meh- rerer Kommunen aus, in der jeweils mindestens eine größere Kommune als Zentrum fungiert. Mit den kommunalen Betrachtungsräumen lassen sich bestimmte Potentiale und Problemlagen der Regionen besser erkennen. Eventuell gleichen sich vorhandene Unterschiede zwischen den Regionen auf der Kreis- ebene wieder aus und werden damit gar nicht erst sichtbar. Diese kleinräumigere Betrachtung ermöglicht eine deutlich nähere Perspektive auf die Alltagswelt der Menschen im Kreis. Quartiere Die Quartiere bilden die kleinste Einheit des Sozialmonitoring und befinden sich im jetzigen Stadium in der Entwicklung und im weiteren Aufbau. Für eine Erhebung und Auswertung von Daten auf dieser Ebene ist eine Zusammenarbeit mit den kreisangehörigen Kommunen unerlässlich und wird über Kooperationen aufgebaut. Quartiere stellen die zentrale Orientierung in der Alltagswelt der Menschen dar: Quartiere sind Gebiete, in DATENKONZEPT -6 - denen die Menschen z.B. wohnen, einkaufen, die soziale Infrastruktur primär nutzen oder ihren täglichen Be- schäftigungen und Aktivitäten nachgehen. Quartiere umfassen als Zielgröße zwischen 5.000 und 20.000 Men- schen, wobei auch hier für die Hochseeinsel Helgoland eine gesonderte Betrachtung vorgenommen wird. Im Ergebnis bedeutet dies, dass einerseits einige kleinere Kommunen im Kreis zu einem Quartier zusammen- gefasst werden und anderseits die größeren Städte und Gemeinden noch einmal in mehrere Quartiere diffe- renziert werden. Die Einteilung der Quartiere erfolgt in Kooperation mit den Kommunen, da diese die lokalen Gegebenheiten vor Ort am besten kennen und allein über die entsprechend differenzierten Bewohnerdaten verfügen. Es ist vorgesehen, für den Kreis Pinneberg zukünftig etwa 25-30 Quartiere zu bilden, die dann als wesentliche Berichtsgröße für das Sozialmonitoring fungieren. Kommunen Im Sinne der Partnerschaft mit den kreisangehörigen Kommunen werden viele Daten auch für die 49 Kommu- nen im Kreisgebiet erfasst, damit die Erkenntnisse auch von der kommunalen Selbstverwaltung für Planungs- zwecke verwendet werden können. Im Sinne der Übersichtlichkeit sind diese i.d.R. aber keine zentrale Einheit für die Sozialberichterstattung im Rahmen der integrierten Sozialplanung des Kreises. Beschreibung der zentralen Indikatoren für die Berichterstattung Insgesamt sind für alle sozialpolitischen Handlungsfelder, für die Finanzdaten im Sozialbereich und die Kon- textfaktoren mindestens jeweils 5 Indikatoren ausgewählt worden. Für die Gesamtbetrachtung eines Kreises und insbesondere die Einschätzung seiner Steuerungsarbeit greift eine Bewertung auf der Basis lediglich ei- nes Indikators oder eines Segments zu kurz. Aus diesem Grund sind für jeden Bereich immer mehrere Indika- toren heranzuziehen und es müssen stets alle Daten im Zusammenhang betrachtet und interpretiert werden. Im Anhang dieses Datenkonzeptes sind die einzelnen Indikatoren gegliedert nach Kontextdaten, Finanzdaten und den sozialpolitischen Handlungsfeldern genau beschrieben. Für jeden Indikator sind die Einheit, die Be- rechnung, der Erhebungsstichtag, die zentrale Aussagefähigkeit im Kontext der anderen Informationen, die Zielrichtung und die Datenquelle exakt definiert, so wie es das Handbuch Sozialplanung (vgl. Kreis Pinneberg 2017) im Kapitel 5.5.2 Indikatoren und Kennzahlen vorsieht. Weiterhin sind auch die Qualitätsstandards für Indikatoren des Sozialmonitorings bereits im Kapitel 5.5.1 Qua- litätsanforderung an Daten im Handbuch Sozialplanung (vgl. Kreis Pinneberg 2017) formuliert worden, die sich an die Vorschläge der KGSt zum Sozialmonitoring anlehnen (vgl. KGSt 2009). Die Auswahl der Indikatoren für das Sozialmonitoring erfolgte auf dieser Basis. DATENKONZEPT -7 - Im Folgenden wird kurz erläutert, wie die Qualitätsanforderung für jedes einzelne Kriterium sichergestellt wor- den ist: • Fortschreibungsfähigkeit Alle erhobenen Indikatoren liegen regelmäßig, zumeist jährlich zu einem festgelegten Stichtag, vor. Dies ist entweder durch die amtliche Statistik sichergestellt, wurde mit externen Partnern konkret ver- einbart oder im BI-Modul board entsprechend programmiert. • Zugänglichkeit Die Daten stehen entweder laut gesetzlichen Vorgaben zur Verfügung, die Erhebung wurde mit Part- nern konkret vereinbart oder die Daten liegen beim Kreis selbst vor. • Aussagefähigkeit Alle Indikatoren bilden bestimmte Sachverhalte ab; dies ist aus sozialwissenschaftlichen Theorien ab- geleitet und durch Experten abgesichert. Die vorliegenden Indikatoren werden auch im Rahmen von Vorschlägen zum Sozialmonitoring, z.B. durch die KGST oder die Transferagenturen Bildungsmonito- ring, empfohlen. • Kleinräumigkeit Alle verwendeten Indikatoren liegen mindestens auf Kreisebene vor. • Qualitative Hochwertigkeit Die Qualitätskontrolle eigener Daten erfolgt über Plausibilisierungsprüfungen mit weiteren Informatio- nen; die Datenqualität von externen Partnern und Dienstleistern wird durch deren Qualitätsmanage- mentsysteme sichergestellt. • Vollständigkeit Durch die technische Umsetzung mit dem BI-Modul board ist eine lückenlose kontinuierliche Erfas- sung eigener Daten und das Einspielen externer Datenquellen sichergestellt. Produkte des Sozialmonitorings Die Daten werden in den folgenden Veröffentlichungsformaten der Sozialplanung publiziert: • Planungsdossier Sozialplanung Fokus Der Bericht wird mit den im Datenkonzept erfassten Kennzahlen jährlich veröffentlicht. • Sozialbericht Der Bericht wird alle fünf Jahre veröffentlicht, beinhaltet Zeitreihen und zeigt langfristige Entwicklun- gen der zentralen Indikatoren auf. • Datenblätter Themen- und anlassbezogen werden Datenblätter erstellt (z.B. Datenblatt Inklusion), welche die Gre- mien der partizipativen Prozesse in ihrer Arbeit unterstützen.DATENKONZEPT -8 - Liternaturnachweise Hetmeier, Heinz-Werner, Christoph Schneider, Rainer Wolf, Tobias Klostermann Dieter Gnahs und Christina Weiß (2014): Anwendungsleitfaden zum Aufbau eines kommunalen Bildungsmonitorings KGSt (2009): Sozialmonitoring KGSt (2016): Steuerung nachhaltiger Sozialpolitik Kreis Pinneberg (2017): Handbuch Sozialplanung DATENKONZEPT/ DEMOGRAPHIE UND GRUNDDATEN -9 - Demographie und Grunddaten Nr. Name Indikator Beschreibung / Ableitung Berechnung und Stichtag Quelle Kommunal verfügbar Hinweise A.1.Größe der Bevölke- rung Anzahl gemeldete Einwoh- ner*innen im Kreisgebiet; Ablei- tung: Höhere Werte sprechen für zunehmende Bedarfe sozialer Infrastruktur Anzahl, Stichtag: 31.12. Statistikamt Nord x A.2.Einwohner pro Qua- dratkilometer Durchschnitt Anzahl Personen, die auf einem Quadratkilometer woh- nen; Ableitung: Höhere Werte sprechen für eine städtische Sied- lungsstruktur und Bedarf an städ- tischer Infrastruktur Größe Gesamtbe- völkerung geteilt durch Fläche Kreis- gebiet in Quadratki- lometer, Stichtag: 31.12. Statistikamt Nord x A.3.Geburten Lebendgeburten von Einwohne- rinnen des Kreises pro Jahr; Ablei- tung: Höhere Werte sprechen für höhere Bedarfe an Angeboten für Kleinkinder Anzahl pro Jahr bis Stichtag 31.12. Statistikamt Nord A.4.Geburtenrate Lebendgeburten pro Jahr je 1.000 Einwohner*innen; Ableitung: Hö- here Werte sprechen für natürliche Bevölkerungsentwicklung Geburten geteilt durch Größe der Bevölkerung x 1.000 Statistikamt Nord A.5.Geburten-/Sterbesaldo Lebendgeburten minus Sterbefälle von Einwohner*innen des Kreises; Ableitung: Positive Werte spre- chen für ein „natürliches“ Wachs- tum der Bevölkerung „aus sich heraus“ Geburten abzüglich Sterbefälle pro Jahr bis Stichtag 31.12. Statistikamt Nord A.6.Wanderungen Volumen der Zuzüge in und Weg- züge aus dem Kreisgebiet; Ablei- tung: Höhere Werte sprechen für eine Dynamik innerhalb der Be- völkerung Anzahl Zuzug in Kreisgebiet und Anzahl Wegzug aus Kreisgebiet pro Jahr bis Stichtag 31.12. Statistikamt Nord Differenzierung nach Altersklassen möglich Die Indikatoren liefern Informatio- nen über den soziostrukturellen Aufbau in der Region sowie über den demographischen Wandel und die Dynamik der Bevölke- rungsstruktur. Weiterhin zeigen sich hiermit die regionale Vertei- lung und Siedlungsformen. Next >