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Fokus 2024

Mobilität

Bei den Einpendelnden aber auch bei der PKW-Dichte im Kreisgebiet sind die Zahlen erstmals seit längerem wieder rückläufig. Im Bereich ÖPNV werden die Angebote vor allem durch neue ExpressBuslinien ausgeweitet. Auch die E-Mobilität im Kreis hat sich deutlich erhöht.

fahrender Zug

Wechselwirkungen mit anderen Handlungsfeldern:

Wohnen Arbeit Soziales Leben und Freizeit

- 500

Einpendelnde

+ 1.300

Auspendelnde

1,6 %

E-Fahrzeuge

561

PKWs je 1.000 Menschen

Im verabschiedeten Integrierten Klima­schutzkonzept (IKK) des Kreises werden neben Maßnahmen innerhalb der Kreis­verwaltung und Maßnahmen zur Energie­effizienz auch eine Erhöhung des Fuß- und Radverkehrs, des ÖPNV sowie eine Reduzierung des motorisierten Individual­verkehrs angestrebt. Die Einführung von Carsharing mit E-Fahrzeugen im Kreisgebiet könnte auch über die öffentliche Nutzung der E-Flotten der kommunalen Verwaltungen realisiert werden. Hierzu gilt es, auch die entsprechende E-Lade­infra­struktur im Kreis weiter auszubauen. Weiterhin beteiligt sich der Kreis am Projekt der Metropol­region „Mobilitäts­management an Schulen und Kitas“ im Nachbar­schafts­forum Süd­holstein/Ham­burg, welches besonders Alterna­tiven und Lösungen zum zunehmenden morgend­lichen Verkehr vor Kitas und Schulen („Eltern­taxis“) entwickelt.

Im Rahmen des 5. Regionalen Nahverkehr­splans (RNVP), der in das IKK einge­flossen ist, wird eine Erhöhung des ÖPNV-Anteils auf 15 % im Kreisgebiet bis 2026 angestrebt. Hierfür gilt es die Attraktivität des ÖPNV weiter zu steigern. Mit dem letzten Fahrplan­wechsel hat es eine ganze Reihe von Ver­besserungen in Form neuer Nacht­verkehre und neuer Bus­linien gegeben, zwei davon als Express­Buslinien, die als Bestand­teil des erfolg­reichen ÖVer.KAnT-Gemeinschaftsprojekts der Kreise Pinneberg, Segeberg, Stormarn und Herzogtum Lauenburg bis Ende 2024 vom Bund gefördert werden. Weiterhin wurde die Trans­formation von Diesel- zu E-Bussen mit der Inbetrieb­nahme von vier neuen auf dann insgesamt fünf E-Busse voran­gebracht.

Die hvv-Tickets für anspruchs­berechtigte Schüler­innen und Schüler werden seit diesem Schul­jahr als Deutsch­land-Ticket ausgegeben, was die Attrak­tivität deutlich erhöht. Weiter­hin übernimmt der Kreis auch in diesem Zusammen­hang das sogenannte „kommunale Drittel“, welches eigentlich von den jeweiligen Gemeinden als Schul­trägern zu bestreiten ist. Auch für Pflege­assistenzen der Berufliche Schule Elmshorn wurde durch Verab­schiedung der letztjährigen Handlungs­empfehlung eine Erstattung der ÖPNV-Kosten ermöglicht.

Als limitierender Faktor für den weiteren Ausbau des ÖPNV ist der zunehmende Fachkräfte­mangel beim Fahr­personal zu berücksichtigen.

Die politischen Gremien stellen mit der verab­schiedeten Förder­richtlinie jährlich weiterhin eine Million Euro zur Verfügung, um die Rad­verkehrs­infra­struktur in den Gemeinden und Städten zu verbessern. Eine Evaluation des Rad­verkehrs­konzeptes wird im Jahr 2025 durchgeführt, sobald neue regionale Daten aus der jüngsten bundes­weiten Studie „Mobilität in Deutschland (MID)“ verfügbar sind. Die STADTRADELN-Kampagne des Klima­bündnisses wird in diesem Jahr in Zusammen­arbeit mit zahlreichen Gemeinden und öffentlich­keits­wirksamen Aktivitäten fortgeführt.

Im Kontext des IKK behält das Team Verkehrs­lenkung im Fachdienst Straßen­bau und Verkehr künftige Veränderungen der Straßen­verkehrs­ordnung (StVO) im Blick, bildet sich zu diesen weiter und agiert im Sinne einer Gleich­berechtigung aller Verkehrs­teilnehmen­den. Auch beteiligt sich der Kreis an einem Modell­projekt der Metropol­region, das die Möglich­keit eines Rad­verleih­systems auch in den umliegenden Kreisen von Hamburg prüft.

Um die Ver­knüpfung zwischen Rad- und Schienen­verkehr weiter zu stärken, werden die teil­weise über­dachten und abschließbaren Fahrrad­abstell­anlagen an Bahn­höfen weiter ausgebaut. Nach den politischen Beschlüssen des Kreises und der relevanten Gemeinden zum Rad­schnellweg im vergangenen Jahr wird eine Projekt­entwicklung mit der Konzeption eines 1. Trassen­abschnitts zwischen Hamburg und Pinneberg beginnen. Im Rahmen des Folge­projektes der Metropol­region wurden die Wegweiser und identifikations­stiftenden Elemente für Rad­schnellwege bereits mit einem Preis prämiert.

  • Auch 2023 nimmt die Anzahl der Aus­pendelnden weiter zu; es gilt jedoch zu berücksichtigen, dass mit nachfolgender Statistik nur Unter­schiede zwischen dem Wohn- und dem Arbeits­ort erfasst werden und nicht ob, wie oft oder mit welchem Verkehrs­mittel der Arbeits­weg wirklich getätigt wird
  • Etwa 75.800 Personen pendeln zu ihrem Arbeits­platz außerhalb des Kreises (+1.300 ggü. Vj.)  Pendlerströme
  • Das Hauptziel bleibt weiterhin die Hansestadt Hamburg mit etwa 54.200 Personen (+1.850 ggü. Vj.), der Anteil beträgt 72 % (unverändert ggü. Vj.)
  • Auch die Pendler*innen­bewegungen in die anderen Kreise und Städte in Schleswig-Holstein nehmen mit 13.000 Personen (+250 ggü. Vj.) weiter zu
  • Die beiden Haupt­ziele in Schleswig-Holstein bleiben die Nachbar­kreise Segeberg mit 6.450 (+250 ggü. Vj.) und Steinburg mit 2.700 (unverändert ggü. Vj.)

  • Etwa 36.700 Personen wohnen in anderen Kreisen und haben 2023 ihren Arbeits­platz im Kreis Pinneberg, damit sinkt die Anzahl der Ein­pendelnden erstmals seit 10 Jahren (-500 ggü. Vj)  Pendlerströme
  • Etwa 15.650 pendeln hierbei aus anderen Städten und Kreisen in Schleswig-Holstein ein (+50 ggü. Vj.)
  • Der Kreis Segeberg mit 4.850 Personen (-50 ggü. Vj.) sowie der Kreis Steinburg mit 7.000 Personen (-100 ggü. Vj.) sind die beiden Haupt­regionen aus Schleswig-Holstein
  • Aus der Hansestadt Hamburg pendeln 2023 etwa 14.700 Menschen in das Kreis­gebiet ein (-400 ggü. Vj.)

  • Erstmals seit über 5 Jahren gab es beim Motorisierungs­grad Ende 2022 eine Abnahme der Werte, sie gilt für alle kommunalen Ebenen
  • Ende 2022 sind im Kreis Pinneberg 561 Fahrzeuge je 1.000 Menschen (-7 ggü. Vj.) zugelassen
  • Der Kreis liegt damit weiterhin unter dem Schnitt von Schleswig-Holstein mit 587 (-5 ggü. Vj.) und dem Wert für Deutsch­land mit 578 (-5 ggü. Vj.)  PKW-Dichte
  • Im Betrachtungs­raum Wedel ist der Wert besonders niedrig, während in den nördlichen, eher ländlichen Regionen höhere Werte zu verzeichnen sind
  • Der Fahrzeug­besitz korrespondiert demnach mit der Raum­struktur, also ob die Region eher städtisch oder ländlich geprägt ist
  • Der Anteil der reinen Elektro-PKW hat sich 2022 deutlich erhöht auf 1,6 % (+0,5 % ggü. Vj.), zusammen mit Plug-in-Hybriden sind es 3,8 % (+1,3 % ggü. Vj.)

  • Der letzte erfasste ÖPNV-Verkehrs­marktanteil für den Kreis Pinneberg im Jahr 2017 betrug 10 %, womit sich der Kreis im Landesvergleich in der Spitzengruppe befand
  • Dies zeigte schon damals die hohe Bedeutung des ÖPNVs, 2025 wird es neue Daten aus der Studie „Mobilität in Deutschland (MID)“ geben
  • Die Zufriedenheit mit dem ÖPNV, die sich allerdings auf das hvv-Gesamt­gebiet bezieht und nicht nur auf den Kreis Pinneberg, hat sich 2023 wieder etwas verbessert und bleibt damit auf gutem Niveau
  • Die Zufriedenheit mit PKW und Fahrrad hat sich hingegen erkenn­bar verschlechtert
  • Von den ÖPNV-Nutzenden geben etwa 40 % an, nie mit dem PKW zu fahren
  • Im hvv-Gebiet von Schleswig-Holstein erhalten besonders die Freundlich­keit des Fahrpersonals, sowie bereits im vergangenen Jahr die digitalen Informations­angebote des hvv und das Linien- und Streckennetz gute Bewertungen
  • Eher mäßig werden wie schon im vergangenen Jahr Komfort und die Aus­stattung von Halte­stellen, die persön­liche Sicher­heit an Halte­stellen während der Dunkel­heit, das Tarif­system, die Informationen bei Verspätungen und Störungen sowie neu die Park&Ride-Möglichkeiten bewertet
  • Bei der letzten MID-Erhebung 2017 hatte das Fahrrad einen Anteil von 16 % als Haupt­verkehrs­mittel im Kreis Pinneberg, dies war der höchste Wert aller Umland­kreise der Hansestadt Hamburg

Quellenangaben
Agentur für Arbeit 2023 // ÖPNV-Kundenbarometer 2023 // Statistische Ämter des Bundes und der Länder 2022 // Mobilität in Deutschland (MID) 2017 // Kraftfahrtbundesamt 2022

Pendlerströme
Diagramm

Quelle: Agentur für Arbeit

PKW-Dichte
Karte von Kreis Pinneberg

Quelle: Kraftfahrtbundesamt 2022

Im Jahr 2024 gibt es keine Handlungsempfehlung aus dem Netzwerk der Sozialplanung für das Handlungsfeld Mobilität. Handlungsempfehlungen der Vorjahre bzw. für andere Handlungsfelder finden Sie hier .

Im verabschiedeten Integrierten Klima­schutzkonzept (IKK) des Kreises werden neben Maßnahmen innerhalb der Kreis­verwaltung und Maßnahmen zur Energie­effizienz auch eine Erhöhung des Fuß- und Radverkehrs, des ÖPNV sowie eine Reduzierung des motorisierten Individual­verkehrs angestrebt. Die Einführung von Carsharing mit E-Fahrzeugen im Kreisgebiet könnte auch über die öffentliche Nutzung der E-Flotten der kommunalen Verwaltungen realisiert werden. Hierzu gilt es, auch die entsprechende E-Lade­infra­struktur im Kreis weiter auszubauen. Weiterhin beteiligt sich der Kreis am Projekt der Metropol­region „Mobilitäts­management an Schulen und Kitas“ im Nachbar­schafts­forum Süd­holstein/Ham­burg, welches besonders Alterna­tiven und Lösungen zum zunehmenden morgend­lichen Verkehr vor Kitas und Schulen („Eltern­taxis“) entwickelt.

Im Rahmen des 5. Regionalen Nahverkehr­splans (RNVP), der in das IKK einge­flossen ist, wird eine Erhöhung des ÖPNV-Anteils auf 15 % im Kreisgebiet bis 2026 angestrebt. Hierfür gilt es die Attraktivität des ÖPNV weiter zu steigern. Mit dem letzten Fahrplan­wechsel hat es eine ganze Reihe von Ver­besserungen in Form neuer Nacht­verkehre und neuer Bus­linien gegeben, zwei davon als Express­Buslinien, die als Bestand­teil des erfolg­reichen ÖVer.KAnT-Gemeinschaftsprojekts der Kreise Pinneberg, Segeberg, Stormarn und Herzogtum Lauenburg bis Ende 2024 vom Bund gefördert werden. Weiterhin wurde die Trans­formation von Diesel- zu E-Bussen mit der Inbetrieb­nahme von vier neuen auf dann insgesamt fünf E-Busse voran­gebracht.

Die hvv-Tickets für anspruchs­berechtigte Schüler­innen und Schüler werden seit diesem Schul­jahr als Deutsch­land-Ticket ausgegeben, was die Attrak­tivität deutlich erhöht. Weiter­hin übernimmt der Kreis auch in diesem Zusammen­hang das sogenannte „kommunale Drittel“, welches eigentlich von den jeweiligen Gemeinden als Schul­trägern zu bestreiten ist. Auch für Pflege­assistenzen der Berufliche Schule Elmshorn wurde durch Verab­schiedung der letztjährigen Handlungs­empfehlung eine Erstattung der ÖPNV-Kosten ermöglicht.

Als limitierender Faktor für den weiteren Ausbau des ÖPNV ist der zunehmende Fachkräfte­mangel beim Fahr­personal zu berücksichtigen.

Die politischen Gremien stellen mit der verab­schiedeten Förder­richtlinie jährlich weiterhin eine Million Euro zur Verfügung, um die Rad­verkehrs­infra­struktur in den Gemeinden und Städten zu verbessern. Eine Evaluation des Rad­verkehrs­konzeptes wird im Jahr 2025 durchgeführt, sobald neue regionale Daten aus der jüngsten bundes­weiten Studie „Mobilität in Deutschland (MID)“ verfügbar sind. Die STADTRADELN-Kampagne des Klima­bündnisses wird in diesem Jahr in Zusammen­arbeit mit zahlreichen Gemeinden und öffentlich­keits­wirksamen Aktivitäten fortgeführt.

Im Kontext des IKK behält das Team Verkehrs­lenkung im Fachdienst Straßen­bau und Verkehr künftige Veränderungen der Straßen­verkehrs­ordnung (StVO) im Blick, bildet sich zu diesen weiter und agiert im Sinne einer Gleich­berechtigung aller Verkehrs­teilnehmen­den. Auch beteiligt sich der Kreis an einem Modell­projekt der Metropol­region, das die Möglich­keit eines Rad­verleih­systems auch in den umliegenden Kreisen von Hamburg prüft.

Um die Ver­knüpfung zwischen Rad- und Schienen­verkehr weiter zu stärken, werden die teil­weise über­dachten und abschließbaren Fahrrad­abstell­anlagen an Bahn­höfen weiter ausgebaut. Nach den politischen Beschlüssen des Kreises und der relevanten Gemeinden zum Rad­schnellweg im vergangenen Jahr wird eine Projekt­entwicklung mit der Konzeption eines 1. Trassen­abschnitts zwischen Hamburg und Pinneberg beginnen. Im Rahmen des Folge­projektes der Metropol­region wurden die Wegweiser und identifikations­stiftenden Elemente für Rad­schnellwege bereits mit einem Preis prämiert.

  • Auch 2023 nimmt die Anzahl der Aus­pendelnden weiter zu; es gilt jedoch zu berücksichtigen, dass mit nachfolgender Statistik nur Unter­schiede zwischen dem Wohn- und dem Arbeits­ort erfasst werden und nicht ob, wie oft oder mit welchem Verkehrs­mittel der Arbeits­weg wirklich getätigt wird
  • Etwa 75.800 Personen pendeln zu ihrem Arbeits­platz außerhalb des Kreises (+1.300 ggü. Vj.)  Pendlerströme
  • Das Hauptziel bleibt weiterhin die Hansestadt Hamburg mit etwa 54.200 Personen (+1.850 ggü. Vj.), der Anteil beträgt 72 % (unverändert ggü. Vj.)
  • Auch die Pendler*innen­bewegungen in die anderen Kreise und Städte in Schleswig-Holstein nehmen mit 13.000 Personen (+250 ggü. Vj.) weiter zu
  • Die beiden Haupt­ziele in Schleswig-Holstein bleiben die Nachbar­kreise Segeberg mit 6.450 (+250 ggü. Vj.) und Steinburg mit 2.700 (unverändert ggü. Vj.)

  • Etwa 36.700 Personen wohnen in anderen Kreisen und haben 2023 ihren Arbeits­platz im Kreis Pinneberg, damit sinkt die Anzahl der Ein­pendelnden erstmals seit 10 Jahren (-500 ggü. Vj)  Pendlerströme
  • Etwa 15.650 pendeln hierbei aus anderen Städten und Kreisen in Schleswig-Holstein ein (+50 ggü. Vj.)
  • Der Kreis Segeberg mit 4.850 Personen (-50 ggü. Vj.) sowie der Kreis Steinburg mit 7.000 Personen (-100 ggü. Vj.) sind die beiden Haupt­regionen aus Schleswig-Holstein
  • Aus der Hansestadt Hamburg pendeln 2023 etwa 14.700 Menschen in das Kreis­gebiet ein (-400 ggü. Vj.)

  • Erstmals seit über 5 Jahren gab es beim Motorisierungs­grad Ende 2022 eine Abnahme der Werte, sie gilt für alle kommunalen Ebenen
  • Ende 2022 sind im Kreis Pinneberg 561 Fahrzeuge je 1.000 Menschen (-7 ggü. Vj.) zugelassen
  • Der Kreis liegt damit weiterhin unter dem Schnitt von Schleswig-Holstein mit 587 (-5 ggü. Vj.) und dem Wert für Deutsch­land mit 578 (-5 ggü. Vj.)  PKW-Dichte
  • Im Betrachtungs­raum Wedel ist der Wert besonders niedrig, während in den nördlichen, eher ländlichen Regionen höhere Werte zu verzeichnen sind
  • Der Fahrzeug­besitz korrespondiert demnach mit der Raum­struktur, also ob die Region eher städtisch oder ländlich geprägt ist
  • Der Anteil der reinen Elektro-PKW hat sich 2022 deutlich erhöht auf 1,6 % (+0,5 % ggü. Vj.), zusammen mit Plug-in-Hybriden sind es 3,8 % (+1,3 % ggü. Vj.)

  • Der letzte erfasste ÖPNV-Verkehrs­marktanteil für den Kreis Pinneberg im Jahr 2017 betrug 10 %, womit sich der Kreis im Landesvergleich in der Spitzengruppe befand
  • Dies zeigte schon damals die hohe Bedeutung des ÖPNVs, 2025 wird es neue Daten aus der Studie „Mobilität in Deutschland (MID)“ geben
  • Die Zufriedenheit mit dem ÖPNV, die sich allerdings auf das hvv-Gesamt­gebiet bezieht und nicht nur auf den Kreis Pinneberg, hat sich 2023 wieder etwas verbessert und bleibt damit auf gutem Niveau
  • Die Zufriedenheit mit PKW und Fahrrad hat sich hingegen erkenn­bar verschlechtert
  • Von den ÖPNV-Nutzenden geben etwa 40 % an, nie mit dem PKW zu fahren
  • Im hvv-Gebiet von Schleswig-Holstein erhalten besonders die Freundlich­keit des Fahrpersonals, sowie bereits im vergangenen Jahr die digitalen Informations­angebote des hvv und das Linien- und Streckennetz gute Bewertungen
  • Eher mäßig werden wie schon im vergangenen Jahr Komfort und die Aus­stattung von Halte­stellen, die persön­liche Sicher­heit an Halte­stellen während der Dunkel­heit, das Tarif­system, die Informationen bei Verspätungen und Störungen sowie neu die Park&Ride-Möglichkeiten bewertet
  • Bei der letzten MID-Erhebung 2017 hatte das Fahrrad einen Anteil von 16 % als Haupt­verkehrs­mittel im Kreis Pinneberg, dies war der höchste Wert aller Umland­kreise der Hansestadt Hamburg

Quellenangaben
Agentur für Arbeit 2023 // ÖPNV-Kundenbarometer 2023 // Statistische Ämter des Bundes und der Länder 2022 // Mobilität in Deutschland (MID) 2017 // Kraftfahrtbundesamt 2022

Pendlerströme
Diagramm

Quelle: Agentur für Arbeit

PKW-Dichte
Karte von Kreis Pinneberg

Quelle: Kraftfahrtbundesamt 2022

Im Jahr 2024 gibt es keine Handlungsempfehlung aus dem Netzwerk der Sozialplanung für das Handlungsfeld Mobilität. Handlungsempfehlungen der Vorjahre bzw. für andere Handlungsfelder finden Sie hier .

fahrende Autos auf einer Autobahn
Personen auf Fahrrädern